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	<title>Kinder | Katharina Jbbari</title>
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	<title>Kinder | Katharina Jbbari</title>
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		<title>Impulskontrolle?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2021 17:15:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Impulskontrolle?? &#160; Ich lese das ganz oft, dass Kinder angeblich mangelnde Impulskontrolle haben. Und daher ja nicht alleine dies, das und jenes entscheiden können. &#160; Erst einen Apfel wollen und dann doch lieber eine Banane. &#160; Die roten Schuhe anziehen wollen und im letzten Moment dann doch die blauen. &#160; Oder sich ständig was anderes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Impulskontrolle??</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich lese das ganz oft, dass Kinder angeblich mangelnde Impulskontrolle haben. Und daher ja nicht alleine dies, das und jenes entscheiden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erst einen Apfel wollen und dann doch lieber eine Banane.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die roten Schuhe anziehen wollen und im letzten Moment dann doch die blauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oder sich ständig was anderes zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen. Mal das Auto, am nächsten Tag dann doch die Holzeisenbahn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darf ich Dir einen Gedanken dazu anbieten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was, wenn die sogenannte Impulskontrolle einfach nur Spieltrieb ist? Unser angeborener Drang zu spielen. Nicht mit Spielzeug, nein, mit dem Leben. Mit Möglichkeiten und Entscheidungen. Playfulness. Kreativität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn wir unseren Impuls kontrollieren, dann ist das meistens unser anerzogener Kopf. Nicht mehr der natürliche Impuls des Körpers.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Kopf sagt dann sowas wie:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>⚡️ das geht doch nicht</p>
<p>⚡️ Du kannst Dich doch nicht ständig umentscheiden</p>
<p>⚡️ Du musst doch auch mal was zu Ende machen</p>
<p>⚡️ bleib doch endlich mal bei einer Sache</p>
<p>⚡️ bleib doch endlich mal bei Deiner Entscheidung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei sind die meisten Menschen (inklusive mir als Manifesting Generator im Human Design) gar nicht für einmalige Entscheidungen gemacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So kommt es dann, dass wir Apfelsaft trinken, obwohl wir lieber Orange gehabt hätten, dass wir beim Italiener sitzen, wo uns doch eigentlich inzwischen nach Thai war uns unwohl im Shirt fühlen, weil wir lieber die Bluse angezogen hätten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und natürlich die großen Lebensentscheidungen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir bleiben beim Partner, obwohl wir die Beziehung eigentlich gar nicht mehr wollen.</p>
<p>(siehe oben bleib doch endlich mal bei Deiner Entscheidung, Du musst das jetzt durchziehen)</p>
<p>Wir bleiben im Job, der uns schon lange täglich mit Bauchschmerzen aufwachen lässt.</p>
<p>Wir finden uns auf einmal in einem Haus auf dem Land wieder, obwohl wir viel lieber mit netten Cafès, kleinen Shops und Wochenmarkt um die Ecke leben. Und denken, wir können nicht mehr zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Willst Du das für Dein Kind?</p>
<p>Dieses Gefangen-Sein in den eigenen Entscheidungen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn Deine Antwort Nein ist, dann tu was.</p>
<p>Erwecke Deine Playfulness.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Finde einen Weg, Deine tiefsitzenden hindernden Themen anzunehmen oder zu verändern.</p>
<p>Finde Wege, dass diese Glaubenssätze nicht Dein ganzes Leben und das Deiner Kinder bestimmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wenn Du magst, lass mich Dich dabei begleiten.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Typische Mama-Glaubenssätze und wie Du sie los werden kannst</title>
		<link>https://www.katharinajbbariyoga.com/2020/11/14/typische-mama-glaubenssaetze-und-wie-du-sie-los-werden-kannst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 12:11:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Mama-Sein]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Ist Dir bewusst, dass es oft Deine eigenen negativen Glaubenssätze sind, die Dich daran hindern, Dein Mama-Sein wirklich zu genießen? Als Mama mit Freude zu leben? Die Leichtigkeit zu spüren, die Du Dir erträumt hast?</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Kennst Du Deine negativen Glaubenssätze überhaupt?</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Oft sind das Sätze, die Du selber in Deiner Kindheit von Deiner Mutter, Oma oder einer Lehrerin gehört hast. Oder Sätze, die ganz allgemeingültig scheinen, wenn man Mutter wird.</span></span></p>
<ul>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Mama sein ist schwer.</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Kinder haben ist anstrengend.</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Keiner hilft mir.</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Immer muss ich alles alleine machen.</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Meine Familie nimmt mich nicht ernst.</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Alles bleibt immer an mir hängen.</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Andere schaffen das besser als ich.</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Ich bin nicht gut genug.</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Niemand hört mir zu.</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Nie habe ich Zeit für mich.</span></span></p>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Aber auch Sätze wie</span></span></p>
<ul>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">mein Kind hört nie</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">mein Kind macht nie, was es soll</span></span></p>
</li>
<li>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">mit meinem Kind ist das nicht möglich</span></span></p>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Bei manchen dieser Sätze denkst Du jetzt vielleicht &#8218;das ist kein Glaubenssatz, das ist bei mir einfach so!&#8216;. Auch das ist ein Glaubenssatz. Daran kannst Du erkennen, wie hartnäckig manche Sätze sind und wie tief sie sitzen. Auch ich entdecke immer wieder mal tiefe Glaubenssätze in mir.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Woran liegt das, dass wir uns solche Sätze selber sagen und auch von anderen hören?</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Zum Einen, es ist gesellschaftlich anerkannt. Über Schwierigkeiten, Probleme und eben solche Aussagen lässt es sich wunderbar stundenlang unerhalten. Wie wäre es, wenn eine Mama einfach erzählt, wie wunderbar leicht ihr Alltag ist und sie eine halbe Stunde auf dem Balkon gesessen hat, um einen Kaffee zu trinken? Da würden bestimmt einige komisch gucken und das Gespräch wäre schnell vorbei. Es sei denn, jemand macht mit und erzählt ebenso von den wunderbaren Momenten in ihrem Mama-Alltag.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Denn „Wo Deine Aufmerksamkeit hin geht, fließt auch Deine Energie hin“. Das haben wir alle schon gehört und so kannst Du es im Real-Life anwenden. Indem Du eben von den schönen Dingen erzählst. In dem Du Dir bewusst machst, dass Dein Kind eben nicht nur trotzt und sich weigert, sondern auch total viel kooperiert und wunderbar hilft im Alltag. Das ist ein erster Schritt.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Manchmal sind es auch familiäre Verstrickungen, die Dich daran hindern, Freude und Leichtigkeit zu leben. Die Dich daran hindern, Dir mal eine Auszeit zu gönnen und einfach die Seele baumeln lassen.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Vielleicht hat Deine eigene Mutter es unheimlich schwer gehabt und hat viel gekämpft in Deinem Leben. Vielleicht gibt es Familienmitglieder oder Bekannte, die schwere Krankheiten mitgemacht haben, die Unfälle hatten oder ein schweres Leben. Wer bist Du denn dann, dass Du es einfach leicht hast?? Wie kannst Du Dir da einfach erlauben, Raum für Dich zu schaffen?</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Solche Verstrickungen können es Dir auf unbewusster Ebene schwer machen, Dein Leben aus vollem Herzen einfach zu genießen.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Und da komme ich als Coach ins Spiel. Gemeinsam decken wir auf, was Dich wirklich hindert. Mit meiner Hilfe lassen wir diese Glaubenssätze weicher werden oder lösen sie gleich ganz auf. Mit meiner Hilfe und meinen Methoden kommst Du Stück für Stück Deinem Traum vom freudigen, leichten Mama-Leben näher. So kannst Du Dir erlauben, wirklich aus vollem Herzen leicht zu leben. Du kannst Dir Raum für Dich schaffen, ganz ohne Schuldgefühle.</span></span></p></div>
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		<title>Mama-Sein in Marokko</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 15:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Genau 2 ist sie jetzt, meine kleine Tochter. Geboren und aufgewachsen in Marokko. Marokko, das ist für mich die Atlantikküste um Agadir, das Zentrum Marokkos im Süden. Schräg gegenüber die Kanaren, 2,5 Autostunden östlich liegt Marrakesh, weiter im Süden die Sahara.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Was hat mich hierher verschlagen und wie ist es, Mama zu sein in Marokko??</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Gekommen bin ich aus meinem Drang nach Freiheit, um Yoga zu unterrichten in einem kleinen Yoga-Hotel. Geblieben bin ich der Liebe wegen. Gleich am ersten Tag lief mir mein jetziger Mann über den Weg, ganz romantisch am Strand. Und unsere kleine Tochter habe ich ja schon erwähnt&#8230; 😉</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Wie ist es denn jetzt, Mama zu sein hier am Meer, was sind die Unterschiede zu Deutschland? </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Also, zunächst fällt mir mehr und mehr auf, wie sich das Leben marokkanischer Familien größtenteils zu hause abspielt. Während es bei uns heißt, ein Baby soll so früh wie möglich raus an die frische Luft, täglich draußen spazieren gehen, auch bei Wind und Wetter, ist hier ganz das Gegenteil angesagt. Die kleinen Kinder sind fast nur zu hause, auch bei herrlichem Wetter und strahlendem Sonnenschein. Spazierengehen, einfach nur um spazieren zu gehen, das machen die Marokkaner selten und mit Babys so gut wie gar nicht. Mir wird auch oft gesagt, es sei zu heiß oder zu kalt oder zu windig, um spazieren zu gehen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Apropos zu heiß oder zu kalt, wenn man mal Babys oder 1-2jährige draußen sieht, dann sind die meist super warm eingepackt. Und zwar richtig eingepackt in eine dicke Decke, vom Umfang her ist das „Paket Baby“ dann doppelt so groß als das Baby alleine. Grade jetzt im Winter sind ohnehin alle warm angezogen, nicht nur die kleinen Kinder. Zum Vergleich, während die westlichen Kinder in Badesachen am Strand spielen, sind die marokkanischen Kinder mit Daunenjacke, Mütze und gefütterten Schuhen unterwegs. Und wir haben tagsüber oft 25 Grad oder mehr. Aber Winter ist Winter.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Zurück zum Spaziergang, wenn ich Frauen mit kleinen Kindern draußen sehe, dann werden die Kinder meistens getragen. Entweder einfach im Arm bei kurzen Strecken, meistens aber im Tuch auf dem Rücken. Das ist dann kein spezielles Tragetuch wie bei uns, sondern eben einfach ein Tuch oder eine Decke. Sehr kleine Kinder werden vorne getragen und oft mit einem speziell gemusterten Tuch bedeckt, das vor dem bösen Blick schützen soll. Kinderwägen sieht man hier so gut wie nie. Erst für Kleinkinder, die werden oft im Buggy geschoben. Aber da die Marokkanerinnen ja nur selten raus gehen mit den Babys, brauchen sie natürlich auch keinen Kinderwagen. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-24923" src="https://www.katharinajbbariyoga.com/wp-content/uploads/2020/04/20180816_1119101-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /><br /></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Was ich hier im ersten Babyjahr sehr vermisst habe, sind Kurse für Mama und Baby. Das mag in den größeren Städten wie Marrakesh oder Casablanca nochmal anders sein, aber hier bei uns in Agadir gibt es gar kein Angebot. Keine Rückbildung, keine Babymassage, kein Babyturnen oder Mama-Yoga, gar nichts. Zum Glück habe ich nach einer Weile andere europäische Mamas getroffen und wir haben uns dann unsere eigenen Krabbelgruppen organisiert. Das hat sooo gut getan, sich einfach mal austauschen mit anderen Müttern.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Marokkaner sind in der Regel sehr kinderlieb und haben auch kaum Berührungsängste. Überall geht jemand auf meine Tochter ein, hebt sie hoch oder schenkt ihr einen Keks. Viele Leute kaufen extra was für sie in den kleinen Läden hier. Waffeln oder Joghurt für 10 oder 20 Cent umgerechnet. Manchmal ist das zu viel, es ist ja auch überall Zucker drin, aber der Unterschied zu Deutschland, wo mein Kind kaum beachtet wird, ist gigantisch! Und um den Unterschied geht es ja hier.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Es ist auch immer jemand da, der mir hilft. Den Buggy irgendwo rauf- oder runterzuheben, kurz mal auf mein Kind aufzupassen, wenn ich an der Kasse bezahle, oder es beschäftig sich jemand mit ihr, damit ich in Ruhe was essen kann im Cafè. Wenn wir in einem Restaurant oder Café waren und mein Kind hinterlässt altersbedingt ein kleines Chaos aus Essensresten und zerpflückten Servietten, es fällt nie ein böses Wort. Kinder sind so, das wissen die Marokkaner.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Manchmal wird etwas übertrieben mit dieser Kinderfreundlichkeit. Viele Menschen küssen mein Kind inzwischen auf die Stirn oder auf die Wange, sehr viele Erwachsene, aber auch andere Kinder in ganz unterschiedlichen Altersklassen. Für junge Frauen bringt es wohl Glück, ein Baby zu küssen, das verspricht viele eigene Kinder. Oft gefällt es meiner Tochter und sie küsst auch gerne mal zurück, manchmal muss ich eingreifen und sie vor zuviel Küsserei beschützen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Ich könnte noch ganz viel schreiben, über den unterschiedlichen Umgang mit Medien für Kinder, über den schon erwähnten Zuckerkonsum, über die Rollen von Mann und Frau&#8230; Und auch über die vielen tollen Seiten hier. Marokkaner lieben Kinder! Es ist immer jemand da, der mir mit dem Buggy hilft. Marokkaner haben keine Scheu, ein fremdes Kind hochzuheben, wenn es Hilfe braucht. Es ist auch immer jemand da, der mit ihr interagiert, wenn wir Bus fahren oder im Café sitzen. Das ist mir sehr aufgefallen im Vergleich zu unseren Besuchen in Deutschland. Dort wurde mein Baby tendenziell ignoriert, hier bekommt sie Kekse geschenkt. Kinder sind Willkommen und es ist allen klar, dass Kinder eben krümeln und turnen und was verschütten. Alles kein Problem in Marokko. 🌵<br /></span></span></p></div>
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		<title>Wie Du mit Deinem Kind Achtsamkeit üben kannst</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2020 12:25:55 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Wenn Du selber schon länger Achtsamkeit übst, fällt Dir bestimmt auf, dass Du auf einmal gelassener bleiben kannst in stressigen Situationen, dass Du mehr bei Dir bist oder vielleicht sogar dass Du besser schlafen kannst.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Warum also diese kleinen Übungen, die so viel bringen können, nicht auch an Deine Kinder weitergeben??</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Falls Du noch keine Achtsamkeit in Deinen Alltag integrierst, fang an damit! Du kannst nur weitergeben, was Du selber schon machst oder kannst. Das ist wie mit dem Kochen oder zB Jonglieren: wenn Du es selber nicht übst, kannst Du es auch nicht anderen beibringen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Also schnapp Dir das nächstbeste Kissen, setz Dich drauf und meditiere einfach für 5 Minuten!! 😄<br /></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Als nächstes befreie Dich von allen Erwartungen. Wenn Du Achtsamkeitsübungen einführen möchtest, um ein ruhigeres Kind zu haben, um weniger zu streiten oder Wutanfälle zu vermeiden, dann kannst Du es auch gleich sein lassen, denn so funktioniert es nicht. Sei offen für jedes Ergebnis, sei achtsam, um achtsam zu sein und nicht, um irgendwas zu erreichen oder gar zu manipulieren.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Warum denn dann überhaupt Deinem Kind Achtsamkeit lehren? </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Ich mache solche Übungen mit meinem Kind, um Strategien zu zeigen, im Moment zu bleiben. Um die Sinne zu erweitern und Wege zu zeigen, die eigenen Erfahrungen zu erweitern und bewusst zu machen. Vielleicht wird mein Kind so mal in der Lage sein, ihre Emotionen als „nur“ Emotionen zu erkennen, sie wird jederzeit zu ihrem Atem zurückkommen können und wird in ihrem Körper, ganz bei sich, bleiben können.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Wie geht das denn jetzt, Achtsamkeitsübungen für Kinder??</span></span></p>
<ol>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Bringt die Aufmerksamkeit gemeinsam zu den 5 Sinnen, jetzt, in diesem Moment. Was könnt ihr hören? Was riecht ihr? Ist da ein Geschmack im Mund? Wie fühlt sich der Boden an unter den Füßen? Oder der Untergrund, auf dem ihr sitzt? Schließt für einen Moment die Augen und beobachtet, ob ihr eine Pobacke deutlicher spürt als die andere oder ob es noch andere Unterschiede rechts und links gibt.</span></span></li>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Macht zusammen einen Bodyscan. Im Liegen mit geschlossenen Augen durch den ganzen Körper wandern. Fangt dabei bei den Füßen an und geht bist hinauf zum Kopf. Körpervorderseite und Körperrückseite nicht vergessen! Schön ist es auch, die Berührungspunkte des Körpers mit dem Boden zu fühlen.</span></span></li>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Während ihr da so liegt und atmet, lege ein kleines Kuscheltier auf den Bauch Deines Kindes. Atmet so, dass sich das Kuscheltier dabei hebt und senkt. Das macht Spaß und ist lustig!</span></span></li>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Geht achtsam mit allen 5 Sinnen spazieren. Nehmt bewusst die frische Luft und die unterschiedlichen Gerüche wahr. Fühlt, was es so zu fühlen gibt. Feuchtes Moos im Wald oder die Grashalme auf der Wiese, Baumrinde oder Tannennadeln, fließendes Wasser oder den kühlen Stein einer Mauer.</span></span></li>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Bewusstes Essen. Spürt genau, wie sich ein Bissen im Mund anfühlt. Beschreibt zusammen, wie ein Stück Schokolade schmilzt. Findet Worte für den Geschmack, z. B. zuordnen nach süß, salzig, scharf, bitter&#8230; Wonach schmeckt ein Stück Gurke? Oder ein Champignon?</span></span></li>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Zählt gemeinsam auf, wofür ihr dankbar seid. Dass könnt ihr täglich machen, gleich morgens zum Frühstück oder abends als Einschlafritual. Lasst den Tag Revue passieren und erzählt euch, wofür ihr dankbar seid.</span></span></li>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Erstellt gemeinsam euren persönlichen Wetterbericht! Beschreibt dazu einfach euren momentanen Gefühlszustand und nehmt Wetter als Beispiel. Fühlt ihr euch wie ein schöner sonniger Tag, ist es in euch windig oder gar stürmisch? Naht ein Gewitter oder ein trister Regentag? Dafür könnt ihr auch kurz die Augen schließen und spüren, was da ist. Erspürt auch, wo die Gefühle im Körper sitzen. Wo fühlt ihr Traurigkeit? Wo Wut oder Ärger? Wie fühlt sich es an, glücklich zu sein?</span></span></li>
</ol>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Bei allem, was ihr gemeinsam ausprobiert, vergiss nicht, Spaß dabei zu haben! Nichts soll erzwungen werden. Es geht eher darum, Deinem Kind eine Art Werkzeugkoffer zu erschaffen, aus dem es dann selber wählen kann, was es anwenden möchte, was gut für euch funktioniert und was nicht.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Falls Du Fragen hast oder Feedback, schreib mir gerne oder kommentiere unten!</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Alles Liebe,</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Katharina</span></span></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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<p> </p>
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